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Gewalttätige Mütter – das letzte große Tabu

Die Überschrift passt nicht in unsere Gesellschaft. Hören wir doch überall, Gewalt ist männlich, Mütter, insbesondere Alleinerziehende, sind Opfer. Gewalttätige Mütter kommen in der Wahrnehmung vieler Menschen nicht vor, schon gar nicht in der Welt einiger Ideolog:_*Innen.

#gewaltkenntkeinGeschlecht

Die Wahrheit ist: Gewalt kennt kein Geschlecht. Gewalt kennt nur Verhalten. Während man Vätern ein gewalttätiges Verhalten in unserer Gesellschaft zweifellos zutraut und sie teils sogar vorverurteilt, halten viele gewalttätige und missbrauchende Frauen und Mütter noch immer für undenkbar. Sie verdrängen den Gedanken, verweigern sich der Realität. Im Ergebnis müssen viele Opfer unnötig lange leiden oder sterben. Nur, weil nicht auf das Verhalten, sondern auf das Geschlecht abgestellt wurde.

Zur Wahrheit gehört auch: Die meisten Eltern sind weder untereinander noch gegenüber ihren Kindern gewalttätig. Und das ist auch gut so.

Gewalttätige Mütter Quelle: Pixabay
Gewalttätige Mütter passen nicht in unser gesellschaftliches Bild. Darunter leider ihre Opfer – zumeist Kinder und Väter.

Warum es diese Liste braucht

Das unglaubliche wird erst real, wenn man es sieht, fühlt, erlebt. Frauen und Mütter unterliegen in unserer Gesellschaft in Bezug auf Gewalthandlungen gegen Partner und Kinder noch immer einem Wahrnehmungsverbot. Dieses gibt es gegenüber Männern und Vätern nicht. Bei ihnen haben wir eher eine Vorverurteilung.

Gegenüber Frauen und Mütter sprechen auch mehrere Artikel von einem gesellschaftlichen Tabu, dem unglaublichen, welches aber bereits 10%, 20% und sogar 30% der Fälle ausmacht. Zur Wahrheit gehört auch – in wissenschaftlichen Studien im Dunkelfeld hat man in den letzten Jahrzehnten rund 50% Täterinnen festgestellt.

Besonders fatal: Selbst staatliche Institutionen wie das Bundesfamilienministerium fokussieren sich nahezu ausschließlich auf weibliche Opfer und männliche Täter. Man bekommt hier den Eindruck, dass bewusst blinde Flecken geschaffen werden sollen. Blinde Flecken, in denen Kinder schweren Schaden nehmen oder gar sterben. Und das von staatlichen Institutionen, welche einen grundgesetzlichen Schutzauftrag gegenüber diesen Kindern haben.

Schluss damit! Denn jedes Opfer von Gewalt hat Schutz verdient, völlig unabhängig vom Tätergeschlecht – oder Täterinnengeschlecht.

Nachfolgend daher eine Zusammenstellung von Taten von Frauen und Müttern, welche sich viele so nicht vorstellen können. Oftmals sind diese unter dem Hashtag #friendlymotherillusion im Social Media zu finden. Es ist an der Zeit, dass wir diese Tabus überwinden.

Weitere Artikel können gerne per Mail an info@familienunrecht.org gemeldet werden.

Disclaimer: Ja, eine solche Liste könnte es problemlos auch in Bezug auf Taten von Männern und Vätern geben. Bei ihnen gibt es aber nicht solche Wahrnehmungs- und Denkverbote. Daher ist es kein Mütter-Bashing, sondern ein Augen öffnen, dass kein Geschlecht besser oder schlechter ist als das andere. #gewaltkenntkeinGeschlecht.

ACHTUNG: Die nachfolgenden Beiträge können sehr belastend sein und weisen auf Gewalt und Missbrauch hin. Sollte dies zu belastend sein oder Sie selbst Hilfe und Unterstützung benötigen können Sie sich an entsprechende Hilfsorganisationen wenden, z.B.


14.02.2024

Frau schneidet ihrem schlafenden Partner den Penis ab

Er kam betrunken nach Hause, sie schnitt ihrem schlafenden Mann den Penis ab. Sie hatte den Verdacht, dass er frendgegangen sein könnte. In Haft kommt die Frau nicht, da sie sich um das 3-monatige, gemeinsame Kind kümmern müsse. Zum Artikel beim Spiegel


25.01.2024

Mutter ließ Kind zwei Jahre allein in der Wohnung – 18 Monate Haft

Sie fand eine neue Liebe und zog zu dieser. Ihre beiden Söhne ließ sie dafür allein in der Wohnung zurück. Während der älters sich zu seinem Vater flüchtete, blieb der jüngere Sohn aus einer anderen Beziehung zurück. Er ernährte sich von Keksen und kalten Konserven, hatte meist keine Heizung und nur kaltes Wasser. Die Mutter wurde wegen Vernachlässigung ihrer Fürsorgepflichten zu 18 Monaten Haft verurteilt. Zum Artikel bei Tag 24 | Zum Artikel bei Bild


19.01.2024

Mutter scheidet Kind den Bauch auf – vermutlich zur Teufelsaustreibung

Eine Mutter schnitt ihrem 5-jährigen Sohn mit einem Messer den Bauch auf. Es wird vermutet, dass sie im religiösen Wahn einen Exorzissmus an ihrem Kind durchführen wollte. Das Kind überlebte schwer verletzt. Gegen die Mutter wird wegen versuchten Todschlags ermittelt. Zum Artikel bei t-online | Zum Artikel bei Bild


16.01.2024

Mutter gesteht Mord an 6-jährigem Sohn

Eine Mutter aus Brandenburg ermordete ihren 6-jährigen Sohn im Auto und wollte sich anschließend selbst das Leben nehmen. Sie überlebte. Einen Tag nachdem die Tat bekannt wurde gestand die Mutter den Mord. Der Vater hatte zuvor seine Frau und den gemeinsamen Sohn als vermisst gemeldet. Zum Artikel bei n-tv


29.12.2023

Totes Kind an Weihnachten im Müll gefunden: Mutter festgenommen

Im Müllcontainer fand ein Paasant die Leiche eines leblosen Mädchens im Alter zwischen fünf und sieben Jahren. Durch einen Hinweis konnten die Ermittler die Mutter ausfindig machen. Dem Tippgeber gegenüber habe sich die Mutter offenbart, sie hätte ihr Kind geschlagen und sei zu weit gegangen. Am Tatort fanden sich noch die Versuche, die Spuren der Tat zu vertuschen. Zum Artikel auf Tag24


27.12.2023

Frau schneidet ihrem Mann den Penis ab und spült ihn im Klo herunter

Sie lockte ihren Mann ins Schlafzimmer, fesselte ihn und schnitt ihm seinen Penis ab. Sie machte ein Foto vom „besten Stück“ und spülte es dann die Toilette herunter, um zu verhindern, dass er wieder angenäht werden könnte. Sie gestand die Tat später der Polizei. Zum Artikel bei t-online


25.12.2023

Mutter ließ ihren festgeschnallten Sohn verdursten, während sie bei ihrem Liebhaber war

Die 24-jährige Mutter ließ ihren im Autokindersitz festgeschnallten Sohn einfach verdursten, während sie sich mit ihrem Liebhaber vergnügte. Ihre beiden Kinder waren für sie nur Störfaktoren. Die Mutter habe auf purer Eigensucht gehandelt und wurde daher zu lebenslanger Haft verurteilt. Der überlebenden zweite Sohn lebt mittlerweile bei seinem Vater. Zum Artikel auf HNA


22.12.2023

Mutter wegen zweifachen Mordes an ihren beiden Söhnen zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt

Eine 44-jährige Mutter aus Hockenheim hat ihre beiden sieben- und neunjährigen Söhne zunächst sediert und dann erstickt. Die Frau hatte eine psychische Störung und war davon überzeugt, ihre Kinder vor dem Vater schützen zu müssen. Die Eltern waren getrennt, der Vater hatte das alleinige Sorgerecht. Zum Artikel auf tageschau.de


21.12.2023

Mutter tötet ihr Baby nach Hausgeburt – Verurteilung zu 3 Jahren Haft

Eine junge Frau ist wegen Totschlags zu einer Jugendstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Das Landgericht Heilbronn bestätigte, dass die damals 17-Jährige ihr Kind nach einer Hausgeburt mit einem Duschtuch erstickt hatte, wie die „Deutsche Presse-Agentur“ (dpa) schreibt. Zum Artikel beim SWR | Zum Artikel bei echo24


20.12.2023

Familien-Influencerin bekennt sich schuldig: Mutter von sechs Kindern wegen Missbrauchs verurteilt

Mehr als zwei Millionen Menschen folgten den Erziehungstipps von Ruby Franke auf ihrem YouTube-Kanal. Doch dann zeigte die streng religiöse Mutter von sechs Kindern ihr wahres Gesicht: Im August wurde sie festgenommen. Der Vorwurf: Kindesmissbrauch.

Franke gestand, ihren Sohn in der Zeit vom 22. Mai bis zum 30. August gefoltert zu haben. Ihm wurde Essen verweigert, das Kind wurde isoliert und der Zugang zu Büchern oder Elektrogeräten wurde ihm verweigert. Auch hatte sie ihren Sohn mit Stiefeln getreten, den Kopf des Jungen unter Wasser gehalten und dabei Mund sowie Nase mit den Händen bedeckt. Nach einem Fluchtversuch im Juni wurden dem Kind Handschellen angelegt und die Füße gefesselt. Laut Gerichtsunterlagen wurde ihm gesagt „dass alles, was mit ihm gemacht wurde, Akte der Liebe waren.“ Auch die Misshandlung ihrer 9-jährigen Tochter räumte Franke ein. Zum Artikel bei rosenheim24.de


19.12.2023

Lebenslang: Junge Mutter wegen Mordes an ihrem kleinen Sohn verurteilt

Das Landgericht Rostock hat eine 24-jährige Mutter wegen Mordes durch Unterlassen zu lebenslanger Haft verurteilt. Sie hatte ihr einjähriges Kind grob vernachlässigt, bis es starb. Das Jugendamt habe „vollkommen versagt“, so der Richter. Zum Artikel des NDR | Zum Artikel der Ostseezeitung


11.12.2023

Fabian (4) mit Fleischklopfer getötet – Mutter und Partner zu lebenslanger Haft verurteilt

Nach mehrmonatiger Folger ist der vierjährige Fabian einen qualvollen Tod gestorben. Über Monate wurde das Kind unter anderem mit einem Fleischklopfer und einem Gürtel geschlagen und immer wieder unbekleidet über Nacht in eine Abstellkammer gesperrt. Die Mutter, die bereits mehrere Kinder von unterschiedlichen Vätern hatte und den Kontakt zu diesen schon kurz nach dem Umzug aus Polen abbrach, und der Stiefvater, den die Kinder „Papa“ nennen mussten, hatten mehrere hundert Seiten Chat-Protokolle, in denen sie die Misshandlungen protokollierten und sich gegenseitig anstachelten.

Fabian und seine zwei Jahre ältere Schwester wurden auch mit Entzug von Essen und Trinken gequält und durften nicht zur Toilette gehen. Sie mussten stundenlang mit erhobenen Armen auf dem harten Boden knien, wie die Vorsitzende Richterin in ihrer Urteilsbegründung beschrieb. Zum Artikel des focus | Zum Artikel bei n-tv | Zum Artikel bei Calenberger Online News


10.12.2023

Mutter soll 12-jährigen Sohn über Wochen in Hundebox gequält haben

Die Mutter soll nach dem Verlust ihrer eigenen Mutter als engste Bezugsperson mit dem Verlust nicht klargekommen sein. Ihre Verzweiflung soll sie dann, gemeinsam mit einer Freundin, an ihrem Sohn ausgelassen haben. Sie schlugen ihn, sperrten ihn in eine Hundebox und übergossen ihn dort bei Minusgraden mit kaltem Wasser. Als er gefunden wurde, hatte er noch eine Körpertemperatur von 26,8 Grad, war ins Koma gefallen. Die Mutter habe eine psychische Störung und sadistische Tendenzen. Zum Artikel bei der Frankfurter Rundschau


08.12.2023

Mutter nach Anzünden von Auto mit Kindern zu 3 1/2 Jahren Haft verurteilt

Eine Mutter ist zu einer dreieinhalbjährigen Gefängnisstrafe verurteilt worden, weil sie ihr Auto mit ihren beiden kleinen Töchtern auf der Rückbank in Brand gesetzt hat. Hintergrund der Tat am 27. April dieses Jahres war laut Urteil der «zermürbende Sorgerechtsstreit» mit dem Vater der damals siebenjährigen Zwillinge. Zum Artikel auf Zeit.de | Zum Artikel beim NDR


04.12.2023

Töchter getötet, Mutter wird eingewiesen

Sie tötete ihre beiden Töchter und wurde dafür verurteilt. Die 37-jährige litt an mehreren psychischen Störungen und soll teilweise ihre Medikamente nicht genommen haben. Ihre Töchter hat sie ertränkt. Zum Artikel auf Puls24


04.12.2023

Mutter fesselte Vater ans Bett und steckte es in Brand

Nancy S. fesselte den Vater des gemeinsamen Kindes mit Handschellen ans Bettgestell und steckte die Wohnung in Brand. Der Vater konnte sich nur mit Glück und einem Sprung in die Tiefe retten. Die Eltern sollen sich um das Sorgerecht für das gemeinsame Kind gestritten haben. Zum Artikel auf Bild.de


24.11.2023

Baby getötet: Mutter zu sechs Jahren Haft verurteilt

Mehrfach stach sie mit einem Küchenmesser auf ihre drei Monate alte Tochter ein. Sie wurde zu sechs Jahren Haft verurteilt. Zum Artikel der Zeit


09.11.2023

Mutter und Ex-Freund ließen Fünfjährige fast verhungern

Das Kind erhielt so wenig zu essen, dass Lebensgefahr bestand. Sie wog am Ende nur noch 8 Kilo, wurde abgesondert in einem abgedunkelten, ungelüfteten Zimmer gehalten. Der Mutter droht lebenslange Haft. Zum Artikel auf Stern.de | Zum Artikel des Spiegel


31.10.2023

Zu Tode geschüttelt: Gericht verurteilt Mutter zu acht Jahren Haft

Die alleinerziehende, zweifache Mutter schüttelte ihr Baby, bis es tödliche Verletzungen erlitt. Das zehn Wochen alte Baby erlag seinen Verletzungen. Das Gericht stellte ein mehrmaliges Geschehen fest, da das Kind mehrere Verletzungen in unterschiedlichen Heilungsstadien aufwies. Die Mutter wurde zu acht Jahren Haft verurteilt. Zum Artikel des Redaktionsnetzwerk Deutschland


19.10.2023

Das Tabu im Tabu – Kindesmissbrauch durch Frauen

Das Thema Kindesmissbrauch ist für viele Menschen ein Tabuthema. Noch schlimmer wird es, wenn es darum geht, dass auch Frauen Kinder missbrauchen. Es ist das Tabu im Tabu. Dabei ist der prozentuale Anteil der Kinder, die durch Frauen missbraucht werden, gar nicht so gering, wie viele vermuten würden. Trotzdem werden Frauen in dieser Kriminalitätsstatistik oft gar nicht berücksichtigt. Zum Artikel und Beitrag vom SWR


04.10.2023

Neugeborenes ausgesetzt: Mutter zu Haftstrafe von Drei Jahren und fünf Monaten Gefängnis verurteilt

Sie hielt ihre Schwangerschaft geheim und hatte ihr Kind alleine zuhause geboren. Da sie angeblich keine Babyklappe fand, setzte sie das Neugeborene in der Kälte aus. Nur durch Zufall wurde es gefunden und überlebte. Die Frau hatte bereits zwei Kinder geboren und zur Adoption freigegeben. Zum Artikel beim Baerischen Rundfunk | Zum Artikel der Süddeutschen Zeitung


22.09.2023

Mutter folterte Baby, weil sie die Reaktion des Vaters testen wollte

Sie ertränkte ihr Baby beinahe und steckte es ins Gefrierfach. Der Grund: sie wollte sich am Vater rächen, wollte, dass er zurückkommt und seine Reaktion testen. Zum Artikel beim Berliner Kurier


20.09.2023

Mutter erstacht Neugeborenes mit Taschenmesser – Sechs Jahre Haft

Sie verheimlichte ihre Schwangerschaft, entband das Kind zuhause, erstach es mehrfach mit einem Taschenmesser und brach dem Säugling beide Beine. Die Kinderleiche entsorgte sie in einem Altkleidercontainer, wo es Mitarbeiter der Entsorgungsfirma fanden. Die Frau hat noch vier weitere Kinder. Sie wurde zu sechs Jahren Haft verurteilt. Zum Artikel beim MDR | Zum Artikel bei AZ-online


12.09.2023

Mutter (35) tötet Sohn (2) und begeht Selbstmord

Ein tragisches Familiendrama hat sich am Rand von Berlin ereignet, als eine 35-jährige Mutter ihren 2-jährigen Sohn tötete und sich danach selbst erhängte. Die ersten Erkenntnisse der Polizei deuten darauf hin, dass das Kind erstickt wurde. Kurz darauf wurde die leblose Mutter in der Nähe an einem Baum gefunden. Das Motiv für diese schreckliche Tat bleibt völlig unklar. Zum Artikel beim Blaulicht-Report


11.08.2023

Mutter schlägt neunjährigen Sohn mit Bratpfanne und ertränkt ihn danach in der Badewanne

Zwei Wochen nach der Trennung schlug die Mutter auf ihren schlafenden Sohn mit einer Bratpfanne ein und ertränkte ihn anschließend in der Badewanne. Nach Überzeugung der Richter war Hintergrund der Tat, dass die Mutter sich durch die Trennung in ihrem Selbstbild als erfolgreiche Mutter infrage gestellt fühlte. Sie wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Zum Artikel auf focus.de


09.08.2023

Baby getötet – 16 Jahre Haft für Mutter

Im Alter von nur sieben Wochen wurde der kleine Elias von seiner Mutter zu tode geschüttelt. Die Mutter soll ihrem Sohn mehrfach mit der Hand ins Gesicht geschlagen, ihn geschüttelt und gewürgt haben, „wenn sie einen schlechten Tag hatte“. Sie habe kein Kind haben wollen. Ein Gutachter hat bei der Mutter eine Persönlichkeitsstörung festgestellt. Zum Artikel beim ORF Salzburg


21.07.2023

Mutter zu 9 Jahren und 3 Monaten Haft wegen mehrfachem sexuellen Missbrauchs ihrer Tochter verurteilt

Monatelang wird ein elfjähriges Mädchen in Westmecklenburg von ihrer eigenen Mutter und einem mit ihr befreundeten Pärchen schwer missbraucht. Es soll sich um mindestens 46 Übergriffe an der 11-jährigen gehandelt haben. Zum Artikel bei n-tv


14.07.2023

Baby totgeschlagen: Viereinhalb Jahre Jugendstrafe für Mutter

Sie hatte ihre Schwangerschaft verheimlicht, ihr Kind allein auf die Welt gebracht und es anschließend erschlagen. Die Baby-Leiche legte sie dann im Umfeld ihres Elternhauses ab. Das Gericht stellte nach sachverständiger Prüfung die volle Schuldfähigkeit der jungen Frau fest. Zum Artikel des Bayerischen Rundfunks


30.06.2023

Tochter als Sexsklavin missbraucht: Lange Haftstrafen für Mutter und Stiefvater

Die Mutter soll ihr Kind als „Fehler“ und „Hure“ bezeichnet haben und hielt ihre Tochter wie ein Tier, dressierte sie zur Unterwerfung. Die Mutter wurde wegen Vergewaltigung und gefährlicher Körperverletzung in 18 Fällen zu 9,5 Jahren Gefängnis verurteilt, der Stiefvater in sechs Fällen. Für die Mutter wurde aufgrund von Wiederholungsgefahr Sicherheitsverwahrung angeordnet. Zum Artikel beim NDR


29.06.2023

Mutter wegen Missbrauchs sowie Körperverletzung gegen ihre Tochter zu 13 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt

Gemeinsam mit dem Stiefvater hat die Mutter in mehreren Fällen missbraucht, misshandelt und verletzt. Sie plante auch den Mord an ihrer Tochter, den sie wie einen Suizid aussehen lassen wollte. Nur durch Glück überlebte das Mädchen. Es hatte mit seiner Anwältin ein Codewort für den Notfall ausgemacht. Die Polizei erschien noch rechtzeitig, um das Leben des Mädchens, dem die Mutter zahlreiche Tabletten eingeflößt hatte, zu retten. Zum Artikel des Stern | Zum Artikel bei news38


28.06.2023

Sechsjährige musste Sex filmen – Mutter und Partner zu Haft verurteilt

Sie musste ihre Mutter mehrfach bei Sex mit ihrem Lebensgefährten filmen, von ihr selbst wurden Nacktfotos geschossen. Die Mutter wurde dafür zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt. Zum Artikel des Spiegel


26.06.2023

Kind verbrüht: Mutter zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt

Sie wollte ihre vierjährige Tochter bestrafen, weil diese in die Windel gemacht hatte. Sie übergoss das Kind mit heißem Wasser. Medizinische Behandlung verweigerte sie ihr, weil sie die Kosten nicht tragen wollte. Das Kind müsse laut Gerichtsakten „unfassbar gelitten“ haben, bevor es verstarb. Die Mutter wurde zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt. Ihre beiden anderen Kinder befinden sich mittlerweile in behördlicher Obhut. Zum Artikel beim NDR


26.06.2023

Baby in Waschbecken ertränkt – Mutter zu fünf Jahren Haft verurteilt

Sie ertränkte ihre nur wenige Monate alte Tochter im Waschbecken und wollte sich anschließend selbst das Leben nehmen. Die Mutter litt an Depressionen. Neben der fünfjährigen Haftstrafe wurde auch die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Zum Artikel beim Bayerischen Rundfunk


20.06.2023

Mutter warf Zwillinge vom Balkon in Dresden: Freispruch wegen Drogenwahn

Die 37-jährige Drednerin warf ihre beiden erst sieben Monate altern Zwillingsjungen vom Baqlkon im ersten Stock. Die Kinder wurden dabei so schwer verletzt, dass sie wohl ihr Leben lang auf Hilfe angewiesen sein werden. Trotzdem endete der Prozess mit einem Freispruch. Die Mutter sei zum Tatzeitpunkt schuldunfähig durch Drogenkonsum gewesen.

Die Mutter habe zudem eine Borderline-Störung, wie ein psychiatrischer Sachverständiger feststellte. Sie sei wegen ihres älteren Sohnes auch seit Jahren im Kontakt mit dem Jugendamt. Die dort getroffenen Zusagen hielt sie aber nicht ein. Die Behörde interessierte sich aber wohl selbst dann nicht dafür, als es von der Klinik über den anhaltenden Drogenkonsum der Mutter informiert wurde. Die Mutter habe ihr Umfeld und auch Behörden manipuliert, man habe ihr geglaubt. Zum Artikel der Sächsischen Zeitung


06.06.2023

Mord am Ex beauftragt – Haftstrafen für Mutter und Tochter

Zu einer Haftstrafte von 5 1/2 Jahren wurde eine Frau verurteilt, die ihren Ex-Partner töten lassen wollte um zu verhindern, dass er das gemeinsame Sorgerecht erhält. Sie beauftragten einen vermeintlichen Mörder, der sich aber bei der Polizei meldete. Das letzte Treffen, in dem die Frau auch ihre Tötungsphantasien äußerte, wurde aufgezeichnet.

Das gemeinsame Kind lebt mittlerweile bei seinem Vater. Zum Artikel beim NDR


01.06.2023

Mutter vergiftete und tötete ihren 17-jährigen Sohn

Sie soll mit der Betreuung und Versorgung ihres 17-jährigen, behinderten Sohnes überfordert gewesen sein. Sie vergiftete ihn mit einem mit eine tödlichen Dosis medikamenten versetzten Schokopudding und wollte sich danach selbst das Leben nehmen. Der Sohn verstarb, sie überlebte und wurde zu 3 1/2 Jahren Haft verurteilt. Zum Artikel beim NDR

Die beantragte Revision beim BGH wurde verworfen. Zum Artikel beim NDR


31.05.2023

Frau tötet wohl ihre Kinder und dann sich selbst

Eine 56-jährige tötete wohl erst ihre 13 und 17 Jahre alten Kinder und dann sich selbst. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Zum Artikel beim SWR


26.05.2023

Mutter wegen Misshandlung durch Unterlassen zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt

Der zweijährige Sohn starb eines gewaltsamen Todes durch den neuen Lebensgefährten der Mutter. Das Gericht war davon überzeugt, dass ihre größte Sorge war, dass ihr neuer Lebensgefährte sie verlassen könne. In der Urteilsbegründung hieß es, dass sie sich fast so schuldig gemacht habe wie der Täter selbst. Zum Artikel des SWR | Zum 2. Artikel des SWR


22.05.2023

Kindesmissbrauch: Ich dachte an männliche Täter, bis ich begriff: Es ist meine Mutter

Was sie Kindern antun, wird oft verharmlost oder übersehen: Frauen, die sexuelle Gewalt verüben. Über die Motive der Täterinnen und die lebenslangen Folgen für Betroffene. Zum Artikel und Podcast bei der Zeit


12.05.2023

Kind verdurstet: Mutter zu sechseinhalb Jahren Hadft verurteilt

Sie ließ ihren zweijährigen Sohn fast zwei Tage unversorgt in einem völlig überheizten Zimmer. Der Junge war in seinem Bett verdurstet. Die Mutter wurde wegen Körperverletzung und Aussetzten mit Todesfolge verurteilt. Zum Artikel der Zeit


12.05.2023

Knast für Herzlos-Mama – sie hatte ihr Baby ausgesetzt

Sie hatte ihren neugeborenen Sohn einfach an einem Fußgängerüberweg in Köln ausgesetzt. Als er gefunden wurde, hatte er nur noch eine Körpertemperatur von 31,5 Grad – akut lebensbedrohlich. Ihre Schwangerschaft hatte die Mutter vor ihrem Lebensgefährten verheimlicht. Die Mutter hatte bereits drei andere Kinder. Strafverschärfend wertete das Gericht, dass die Mutter sich trotz mehrerer vorheriger, ungewollter Schwangerschaften nie um Verhütung gekümmert habe. Zum Artikel bei Bild


11.05.2023

Kinderbuchautorin soll ihren Mann ermordet haben

Sie mixet ihrem Ehemann einen Giftcocktail, der ihm das Leben kostete. Schon zuvor soll sie nach Angaben von Angehörigen versucht haben, ihn umzubringen. Er wäre nur noch mit ihr zusammen geblieben, um die drei Kindern vor ihr zu schützen. Zum Artikel bei der FAZ

In einem ausführlichen Artikel wird die Vorgeschichte der Tat dargelegt. Die Frau soll finanzielle Probleme gehabt und mehrere Lebensversicherungspolicen auf das Leben ihres Ehemannes abgeschlossen haben. Zum Artikel bei NBC


05.05.2023

Mutter wollte ihre eigene Unabhängigkeit und warf ihr Neugeborenes aus dem 3. Stock

Fünfeinhalb Jahre muss die 26-jährige ins Gefängnis. Sie hatte ihre Schwangerschaft verheimlicht, das Kind im Badezimmer ihres Lebensgefährten heimlich zur Welt gebracht. Nachdem sie das Baby nicht die Toilette herunterspülen konnte, warf sie es aus dem Badezimmerfenster im dritten Stock. Die Richter stellten fest, dass ihr ihre eigene Unabhängigkeit wichtiger als das Kind gewesen sei. Sie habe ihr Umfeld oft belogen und manipuliert, auch ihren Lebensgefährten. Zum Artikel des Spiegel


03.05.2023

Sie wollte Ruhe – Mutter vergiftet Kind

Eine 29 Jahre alte Frau gibt ihrem knapp 2 Jahre altem Kind jeden Abend heimlich ein Schlafmittel und ein müde machendes Medikament gegen Übelkeit ins Fläschchen. Sie steigert die Dosis, weil das Mädchen unruhig ist und die Mutter auf ruhige Nächte hofft. Eines Morgens findet sie ihr Kind tot im Bett. Sie nimmt das tote Mädchen, klemmt es in die Schublade einer Kommode und wirft die Kommode um. Es soll wie ein Unfall aussehen, wird die Staatsanwaltschaft später sagen, die sie schließlich wegen Mordes anklagt. Verurteilt wird sie wegen fahrlässiger Tötung zu fünfeinhalb Jahren Haft. Zum Podcast der Hessenschau | Zum Artikel der Hessenschau vom 28.03.2023


04.04.2023

Mutter wegen Mordauftrag im Darknet gegen den Vater zu Haftstrafe verurteilt

Eine Hamburger Schönheitschirurgin und ihr neue Ehemann wurden zu jeweils über fünf Jahren Haft verurteilt. Sie sollen gemeinsam einen Auftragskiller im Darknet beauftragt haben, um den Ex-Mann und Vater des gemeinsamen Kindes zu ermorden. Aufgeflogen ist der Komplott durch einen Hinweis des FBI. Hintergrund war ein Sorgerechtsstreit um das gemeinsame Kind. Die Richterin sagte, man habe im Gerichtssaal eine Menge Theater erlebt – zumeist schlechtes. Zum Artikel beim NDR | Zum Artikel bei der FAZ | Zum Artikel beim Hamburger Abendblatt


12.03.2023

Warum Frauen nicht als Täterinnen wahrgenommen werden

Die Naivität des Gerichts war groß, die Folge furchtbar: Man habe doch vorausgesetzt, dass die Frau sich schützend vor ihr Kind stellen würde. Diese Einschätzung des Familiengerichts trug im Frühjahr 2017 dazu bei, dass ein neun Jahre alter Junge doch wieder bei seiner Mutter leben durfte. Er wurde jahrelang sexuell missbraucht und an pädokriminelle verkauft. Der Staufener Missbrauchsfall (siehe auch Wall of shame) ging auch deshalb in die Kriminalgeschichte ein, weil die Behörden alle Informationen hatten, sich solche Taten nur von einer Mutter nicht vorstellen konnten. Das Leid des Jungen wurde so unerträglich verlängert. Zum Artikel bei der FAZ


06.03.2023

Zwei Kinder erstickt: Mutter zu 14 Jahren Haft verurteilt

Erst nach 10 Jahren konnte der Fall aufgeklärt werden, nachdem die Mutter mit dem dritten Kind in Krankenhaus kam. Sie hatte bereits ihre zwei früheren Kinder erstickt. Das erste Kind sei ein Schreikind gewesen, sie wollte endlich ihre Ruhe haben. Und das zweite Kind hinderte sie an ihren außerfamiliären Aktivitäten. Sie hatte die Taten als angebliche medizinische Notfälle getarnt. Zum Artikel beim WDR | Zum Artikel bei der FAZ


03.03.2023

Gewalttätige Frauen: Wenn Müttern ihren Kindern Leid antun

Frauen sind überproportional häufig gegenüber ihren Kindern gewalttätig. Warum wenden sie sich bevorzugt gegen die Menschen, die ihnen am nächsten stehen? Zum Artikel bei der FAZ (Paywall)


02.02.2023

Mutter wegen versuchter Vergiftung ihrer Tochter zu Haft verurteilt

Die Intensivkrankenschwester gab ihrer Tochter eine möglicherweise tödliche Dosis eines Schlaf- und Beruhigungsmittels. Es wurde von einer verminderten Schuldfähigkeit ausgegangen, da sie sich in einer psychischen Ausnahmesituation befand. Ihr wurde das Sorgerecht für ihre drei Kinder entzogen, welche sie für fünf Jahre nicht sehen darf. Zum Artikel bei RTL | Zum Artikel des Hamburger Abendblattes | Zum Artikel der Süddeutschen


02.02.2023

Tabuthema: Auch Frauen missbrauchen Kinder

Sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen, das Strafgesetzbuch spricht von Kindesmissbrauch, ist in unserer Gesellschaft noch immer ein Tabuthema. Vielen Menschen fällt es schwer, sich damit auseinander zu setzen. Besonders dann, wenn der Täter kein Mann, sondern eine Frau ist: Die Mutter, die Tante, die Schwimmtrainerin. Und das passiert viel häufiger als man denkt. Zum Artikel und Videobeitrag von ARD Panorama


14.01.2023

Freiheitsstrafe für Mutter, die dem Vater während des Umgangsrechtsstreits zu Unrecht der Vergewaltigung beschuldigt hatte

Für sechs Monate muss eine Mutter in Haft. Fast acht Jahre dauerte die Trennungstragödie.Nach der Geburt des gemeinsamen Kindes habe sich die Beziehung verschlechtert, die Mutter hatte eine neue Beziehung. Der Umgang zwischen Vater und Kind sei von der Mutter als „Spielball“ missbraucht worden. Mehrfach gab es anonyme Anzeigen wegen angeblicher Kindeswohlgefährdung gegen den Vater, welche sich immer in Luft auflösten.

Als es dann vor Gericht um das Umgangsrecht ging, erstattete die Mutter Anzeige wegen angeblicher Vergewaltigung. Der Prozess gegen den Vater endete mit Freispruch. Im Verfahren gegen die Mutter standen die dortigen Richterin ebenso im Zeugenstand wie die Staatsanwältin, die das Verfahren ins Rollen brachte. Zum Artikel bei HNA


13.01.2023

Mutter warf Kinder vom Balkon – eine starb

Eine Mutter warf ihre beiden Töchter vom Balkon. Eine Tochter verstarb dabei. Die Mutter habe eine psychische Krankheit gehabt und sei daher schuldunfähig, urteilte das Gericht, ordnete für die Frau deshalb Sicherheitsverwahrung an. Sie habe entgegen des Rates ihrer Ärzte ihre Behandlung in einer Klinik ausgesetzt und auch ihre Medikamente nicht wie verordnet genommen. Hätte Sie sich an die Ratschläge ihrer Ärzte gehalten, hätte die Tat vermutlich verhindert werden können, so die Richter. Zum Artikel bei focus.de | Zum Artikel bei sol.de


14.12.2022

Fünf Jahre Haft für Mutter, die mehrfach versuchte, den Vater zu ermorden, um das alleinige Sorgerecht zu erhalten

Gemeinsam mit ihrer Schwester hat eine 42-jährige Mutter zweimal versucht, ihren Ex-Partner und Vater des gemeinsamen Kindes zu ermorden. Nachdem der erste Versuche, bei dem er durch einen Stromschlag an einem zuvor manipulierten Scheunentor sterben sollte, fehlschlug, stach sie Monate später mehrfach mit einem Messer auf ihr ein und verletzte ihn dabei schwer. Ihre Zwillingsschwester soll ihr bei den Taten geholfen haben.

Hintergrund der Tat war, dass die Frau das alleinige Sorgerecht für das gemeinsame Kind erlangen wollte. Das Sorgerecht war zuvor vom Familiengericht dem Vater alleine zugesprochen worden. Zum Artikel beim MDR


28.11.2022

„Gibt es sowas überhaupt?“: Wenn Frauen Kinder missbrauchen

Sexuelle Gewalt an Kindern ist häufig, alltäglich, bleibt in vielen Fällen unentdeckt und wird oft zu Recht mit männlichen Tätern in Verbindung gebracht. Es gibt jedoch immer mehr Forschungsbefunde, die zeigen, dass auch Frauen sexuellen Kindesmissbrauch begehen und eine potenzielle Gefahr für Kinder darstellen können. Hierzulande erscheint das Phänomen der pädokriminellen Frauen dennoch in der öffentlichen Wahrnehmung weitgehend tabuisiert und bleibt auch in der Wissenschaft nahezu unerforscht. Zum Artikel der Berliner Zeitung


08.11.2022

Mädchen sieben Jahre eingesperrt, um den Kontakt zum Vater zu verhindern

Der Fall Attendorn schockierte. Sieben Jahre hielt die Mutter gemeinsam mit den Großeltern das Mädchen in ihrem Haus gefangen. Sie durfte nie raus, nie zur Schule, hatte keine Freunde. Das Martyrium begann, nachdem der Vater das gemeinsame Sorgerecht beantragte. Dieses wollte die Mutter verhindern, behauptete, nach Italien verzogen zu sein. War sie aber nicht – sie lebte weiterhin in Attendorn und hielt ihr Kind in völliger Isolation. Und das Jugendamt reagierte erst sehr spät auf Hinweise Zum Artikel bei der Süddeutschen | Zum Artikel des Spiegel | Zum Artikel beim ZDF


30.09.2022

Sechsjährige Tochter getötet – 13 Jahre Haft für Mutter

Sie betäubte und ertränkte ihr Kind und erstacht es anschließend mit einem Küchenmesser. Der Grund: sie willte das Kind für sich haben. Zuvor hatte es einen Sorgerechtsstreit gegeben. Dem Vater wurde am Tattag mehr Umgangszeit mit seiner Tochter zugesprochen. Dies habe die Mutter als Niederlage empfunden. Sie war von der Vorstellung getrieben. niemand außer ihr dürfe Umgang mit der Tochter haben – erst recht nicht der Vater. Zum Artikel beim WDR | Zum Artikel bei der Zeit | Zum Artikel bei Bild | Zum Artikel bei der Süddeutschen

Zur Rechtskraft der Verurteilung nach Verwerfung der Revision durch den BGH: Zum Artikel der WAZ


16.09.2022

Übergriffe durch Frauen: Wenn Mütter missbrauchen

Das Institut für Sexualforschung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hat untersucht, wie hoch der Anteil von Frauen ist, die sexualisierte Gewalt ausüben. Die unabhängige Kommission zur Aufklärung des sexuellen Kindesmissbrauchs hat erstmals umfassende Forschung dazu finanziert.

In dieser Folge erzählt Tim (Name geändert), was ihm im Grundschulalter passiert ist. Eine Kinderbetreuerin hat ihn und andere Jungs über viele Monate missbraucht. „Ich musste sie im Nebenraum befriedigen.“ Die junge Frau hatte als Mitglied einer christlichen Gemeinde auf die Kinder aufpassen sollen – und diese Situation ausgenutzt. Zum Bericht beim Deutschlandfunk


15.09.2022

Mutter tötet schwangere Freundin und scheidet ihr das Baby aus dem Leib

Die 29-jährige Taylor Parker täuschte ihre Schwangerschaft vor. Sier erschlug ihre schwangere Freundin mit über 100 Hammerschlägen und schnitt ihr anschließend das Kind aus dem Leib. Das Baby verstarb ebenso wie seine Mutter. Parker, die bereits zweifache war, hatte Angst, dass sich ihr Freund von ihr trennen könnte, da sie selbst keine Kinder mehr kriegen konnte.

Parker wurde im November 2022 zum Tode verurteilt. Zum Artikel bei RTL | Zum Artikel bei news.de


14.06.2022

Lebenslange Haft für Autorin von „Wie man seinen Ehemann tötet“

In einem Essay beschrieb die Autorin Nancy Brophy, wie man seinen Partner ermordet, ohne dafür belangt zu werden. Dies klappt in der Realität nicht, denn sie wurde wegen Mordes an ihrem Ehemann zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sie ihren Ehemann erschoss, um das Geld aus seiner Lebensversicherung zu kassieren und so ihre finanziellen Probleme zu lösen. Zum Artikel bei der FAZ


01.02.2022

Alleinerziehende Mutter wegen sexueller Gewalt an ihren drei Kindern zu fast sieben Jahren Haft verurteilt

Die Mutter hatte Kontakte in die SM-Szene geknüpft und offensichtlich Spaß daran. Sie verschickte sogar mehr als 100 Fotos von ihren Taten an den gerade einmal drei, sechs und acht Jahre alten Kindern. Die Frau hatte vier Kinder von unterschiedlichen Vätern und wurde bereits mit 15 das erste mal Mutter. Sie stand zum Tatzeitpunkt unter Betreuung des Jugendamtes, welches vom Missbrauch nichts mitbekommen haben will. Zum Artikel beim WDR vom 01.02.2022 (nicht mehr online, als pdf vorliegend) | Zum Artikel bei RTL | Zum Artikel der Süddeutschen | Zum Artikel des WDR vom 26.04.2022


16.11.2021

Studie zu sexuellem Missbrauch: Wie Frauen zu Täterinnen werden

Pädophile Frauen sind ein gesellschaftliches Tabu-Thema, zu dem Wissen fehlt. In einem Online-Forschungsprojekt wurden betroffene Kinder und Jugendliche, sowie Frauen mit sexuellem Interesse an Kindern befragt. Die Forscher mahnen an, dass sich Präventionsprogramme auch an Frauen richten müssten. Zum Artikel beim MDR | Zum Artikel beim Tagesspiegel | Zum Artikel bei der taz


15.11.2021

Gewalt in der Familie: Mama?

Eine Mutter missbraucht jahrelang ihre beiden Kinder. Die Behörden wissen davon, unternehmen aber nichts. Erst als die Tochter Alarm schlägt, kommt es zum Prozess. Zum Artikel bei Zeit online (Paywall)


04.11.2021

Fünffache Kindesmörderin zu lebenslanger Haft verurteilt – sie wollte sich an ihrem Ex rächen

Sie ermordete fünf ihrer sechs Kinder heimtückisch, betäubte sie erst und ertränkte sie dann. Ihr Ex-Mann hatte eine neue Partnerin, was sie nicht akzeptieren wollte. Er würde ihren Lebensentwurf verstören und darum zerstörte sie die gemeinsamen Kinder. Eine Gutachterin bescheinigte ihr volle Schuldfähigkeit. Zum Artikel auf Spiegel.de


06.10.2021

Missbrauchskomplex Münster – Von der Mutter geopfert

Fast zwei Jahre lang soll Sabrina K. gewusst haben, dass ihr Lebensgefährte ihren Sohn vergewaltigt – und nichts dagegen unternommen haben. Jetzt wurde sie zu mehreren Jahren Gefängnis wegen Beihilfe verurteilt. Zum Beitrag der Süddeutschen Zeitung


12.08.2021

Mutter tötet Tochter (3), weil sie beim Sex störte

Die kleine Kaylee-Jayde schrie noch einmal, nachdem ihre Mutter sie ins Bett gebracht hatte. Das war ihr Todesurteil, denn sie störte ihre Mutter damit beim Sex mit ihrem Freund. Das Kind wurde geschlagen, erlitt mehrere Rippenbrüche und hatte eine durchbohrte Lunge. Die dreijährige erlag ihren Verletzungen. Die Mutter und ihr Freund wurden wegen Todschlags zu langen Haftstrafen (15 und 14 Jahren) verurteilt. Zum Bericht bei OE24


03.11.2020

Mutter (55) erschießt ihre Zwillingstöchter während Sorgerechtsstreit


03.06.2020

Mutter tötete ihre beiden Kinder, nachdem Sorgerecht auf den Vater übertragen wurde

Ihr wurde das Sorgerecht für ihre beiden 3 und 5-jährigen Kinder entzogen und auf den Vater übertragen. Am Tag, als sie diesem die Kinder übergeben sollte, erschoss sie diese, ihre eigene Mutter und sich selbst. Zum Artikel bei news.de


03.04.2020

Bundespolizistin (36) tötet ihre zwei kleinen Töchter

Eine Mutter erschoss ihre zwei kleinen Töchter mit ihrer Dienstwaffe und nahm sich anschließend selbst das Leben. Der Ehemann und Vater der Kinder befand sich im Haus, ruf umgehend die Rettungskräfte. Jede Hilfe kam zu spät. Als Grund werden persönloche Probleme der Mutter angenommen. Zum Artikel beim Merkur | Zum Artikel bei web.de


12.07.2019

Teufelsmütter – Wenn Töchterseelen zerbrechen

Franziska wurde von ihrer Mutter eingesperrt, Klara als Dreijährige an Familie und Nachbarschaft verkauft. Auch Susanne, Judith und Dorothee wurden als Kinderprostituierte herumgereicht und gefoltert. Wie kann eine Tochter damit leben, dass sie von ihrer eigenen Mutter gequält wurde? Zum Beitrag beim Deutschlandfunk


17.03.2019

Von der Mutter sexuell missbraucht – ein Mann schildert das Undenkbare

Missbrauchen Mütter ihre Kinder sexuell, bleiben ihre Taten meist unentdeckt. Fachleute sprechen von einem mächtigen Tabu. Wie subtil Frauen Übergriffe verüben, zeigt diese Geschichte.

«Allein der Gedanke daran, dass eine Frau oder gar Mutter so etwas tut, wird oft gar nicht zugelassen», sagt Wopmann. Das wirkt sich auch auf die Betroffenen aus. «Für Buben ist ein Missbrauch durch eine Täterin noch schambesetzter als durch einen Täter.» So würde Kindern deutlich weniger geglaubt, wenn sie von einer Täterin statt eines Täters berichteten Zum Artikel des Tagblatt


17.03.2019

Der Fall Florian: Eine Mutter unter Missbrauchsverdacht

Eine Mutter soll ihren Sohn über Jahre sexuell missbraucht haben. Das Amtsgericht spricht sie frei, aus Mangel an Beweisen. Juristisch ist der Fall abgeschlossen. Für Florian nicht. Auch, weil er Angst um seinen kleinen Bruder hat. Und schlimmer noch: er fürchtet, der Vater seines kleinen Bruders zu sein. Zum Artikel beim Redaktionsnetzwerk Deutschland


16.03.2019

Anteil weiblicher Täterinnen bei Kindesmissbrauch liegt bei 30%

Sexueller Missbrauch wird symptomatisch mit dem männlichen Geschlecht verknüpft. Kindesmissbrauch durch Frauen wird verharmlost – beinahe entschuldigt – sagt die Psychologin Safiye Tozdan im RND-Interview. Zum Artikel beim Redaktionsnetzwerk Deutschland

Die Psychologin, die sich von ihrem Ehemann getrennt hatte, konnte sich nur beim Thema Sorgerecht der gemeinsamen Kinder nicht mit ihrem Ex einig werden. Im Oktober 2020 fand sie dann für sich eine Lösung. Sie betäubte die beiden Mädchen und erschoss sie. Nach berichten sollen die Kinder regelrecht hingerichtet worden sein. Die Mutter nahm sich anschließend selbst das Leben. Zum Artikel bei news.de


10.03.2019

Kindesmissbrauch: Das Opfer seiner Mutter

Sie wollte ein Mädchen, ihren Sohn quälte die Mutter physisch und psychisch. Heute führt er ein äußerlich erfolgreiches Leben. Doch die bösen Erinnerungen lauern überall.

Missbrauchsfälle mit Müttern als Täterinnen galten als schauderhafte Ausnahmen, grundsätzlich unvereinbar mit der Rolle der Mutter als Beschützerin. „Über missbrauchende Frauen wurde in Deutschland bislang wenig geforscht“, heißt es hierzu in einer Zusammenfassung des Bundesbeauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs. „Es ist jedoch davon auszugehen, dass sexueller Missbrauch durch Frauen seltener entdeckt wird, weil solche Taten Frauen kaum zugetraut werden.“ Zum Artikel des Zeit Magazin


06.02.2019

Von der Mutter sexuell missbraucht – das Trauma der Kindheit überwinden

Hanna Frey hat erlebt, was viele als „verlorene Kindheit“ bezeichnen würden. Als Kind wuchs sie in einem Umfeld der Verwahrlosung, Alkoholsucht und Gewalt auf. Ihr Spielplatz: eine Müllkippe nahe des Hauses, wo sie damals eine einarmige Puppe fand. Ihr einziges Spielzeug – das war Hannas Realität. Als Mädchen erlebte Hanna Frey sexuellen Missbrauch durch ihre eigene Mutter. Wenn sie Liebhaber mit nach Hause brachte, holte sie ihre Tochter dazu und missbrauchte sie. Artikel im Stern (nicht mehr online verfügbar)


30.11.2018

Gewalt von Frauen: „Mütter kontrollieren alles“

Die Psychiaterin Hanna Ziegert spricht über ein Tabuthema: Emotionale und physische Gewalt von Frauen und was diese in Familien anrichten kann. Zum Artikel der Süddeutschen (Paywall)


07.08.2018

„Frauen sind in der Lage, Mädchen und Jungen zu missbrauchen“

Beim Thema Kindesmissbrauch stehen Frauen deutlich seltener im Fokus als Männer. Ein verhängnisvoller Fehler, wie der Fall Staufen zeigt. Täterinnen gebe es viel häufiger als angenommen, sagte die Psychologin Julia von Weiler vom Kinderschutzverein Innocence in Danger im Dlf. Zum Artikel beim Deutschlandfunk


27.03.2018

Mutter tötet ihr Kind – Gericht in Kempten spricht sie frei – Landgericht veruteilte sie zu Haft

Ihr Partner hatte sich mit Tabletten das Leben genommen. Das belastete die Mutter, welche aus früheren Beziehungen bereits zwei ältere Kinder hatte, so sehr, dass sie sich das Leben nehmen wollte. Ihre neunjährige Tochter sollte ihr Schicksal teilen. Die Mutter überlebte und wurde freigesprochen. Trotz einen gegenteiligen Gutachtens gingen die Richter zum Tatzeitpunkt von einer Schuldunfähigkeit der Mutter aus. Zum Bericht der Augsburger Allgemeinen

Der Freispruch wird später durch den Bundesgerichtshof aufgehoben und die Mutter wegen Mordes zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt. Zum Artikel der Süddeutschen Zeitung (Paywall) | Zum Artikel der Augsburger Allgemeinen


18.01.2018

Missbraucht von der Mutter – Ein absolutes Tabu-Thema

Internationale Studien gehen davon aus, dass fast jeder zehnte Fall von sexualisierter Gewalt von Frauen ausgeht. Die Täterinnen kommen oft aus dem engsten familiären Umfeld, sind Tanten, Omas und immer wieder Mütter. Wolfgang ist heute Ende 40 und hat genau das erlebt. Er war ein Schulkind, als sich seine Mutter von seinem Vater trennte und mit drei Kindern in eine Zweizimmerwohnung zog. Als Jüngster musste er aus Platzgründen im Bett seiner Mutter schlafen. Jahrelang wurde er von seiner Mutter sexuell missbraucht. Zum Beitrag bei WDR Frau.tv


30.11.2017

Von Psychoterror bis Vergewaltigung – Wenn Männer Opfer häuslicher Gewalt werden

20 Prozent der Opfer von häuslicher Gewalt sind nach Schätzungen Männer. Doch viele Hilfsangebote kümmern sich nur um Frauen. Dürfen Männer keine Opfer sein? Das Feature über dieses tabuisierte Phänomen wurde gerade mit dem Journalisten-Preis des „Weißen Ring“ ausgezeichnet.

Hilfe nur für weibliche Gewaltopfer: René Pickhardt gehört damals zu den Männern, die gerne Hilfe annehmen würden. Pickhardt wendet sich in Koblenz an einen Verein für Opfer von häuslicher Gewalt. Die Antwort: Man kümmere sich nur um weibliche Gewaltopfer. „Ich habe gefragt: Habt ihr vielleicht irgendwie eine andere Adresse und dann habeb sie gesagt: Ja, probier es mal bei der Lebenshilfe von der Caritas und dann hab ich dort angerufen und hab das Gleiche erfahren. “ Zum Artikel des Deutschlandfunk (nicht mehr online, nur als pdf)


10.06.2017

Mutter lässt Kinder absichtlich im Auto – beide tot

Die Mutter war mit Freunden am See, vergnügte sich dort mit diesen. Dabei störten wohl die Kinder. Sie mussten bei glühender Hitze 15 Stunden im Auto bleiben. Dieses Martyrium überlebten sie nicht. Zum Bericht des Stern


08.05.2017

Mutter tötet wohl aus Angst vor Sorgerechtsverlust ihre beiden Kinder und sich selbst

Eine Mutter hat nach Polizeiermittlungen ihre beiden sechs- und siebenjährigen Kinder getötet und sich anschließend selbst das Leben genommen. Alt Tatmotiv wird ein Sorgerechtsstreit und die damit verbundene Angst der Mutter vermutet, ihre Töchter könnten ihr weggenommen werden. Zum Artikel der FAZ


02.03.2017

Frau steckte Neugeborenes in Koffer – sechs Jahre Haft

Sie verheimlichte ihre Schwangerschaft und steckte ihr Neugeborenes ungesäubert und unversorgt in einen Koffer zum sterben. Ihr Freund sollte nichts von dem Kind wissen, darum stillte sie es, um das Kind ruhig zu halten. Im Koffer lag noch das verweste Skelett eines weiteren Babies. Die Mutter wurde zu sechs Jahren Haft verurteilt. Zum Artikel der Süddeutschen | Zum Artikel bei Bild

Mutter haftet für Spätschäden des Kindes, Jugendamt klagt für das Kind. Zum Artikel der Hannoverschen Allgemeinen vom 24.01.2019


06.12.2016

Frau erfindet sexuelle Belästigung – um Zugabteil für sich zu haben

Um ihr Zugabteil für sich allein zu haben, hat eine Reisende eine sexuelle Belästigung durch einen anderen Fahrgast erfunden. Die 46-Jährige habe den Notruf gewählt und angegeben, dass ein Mann in ihrem Abteil vor ihren Augen an seinem Geschlechtsteil herumfingere, teilte die Bundespolizei am Montag mit. Zum Artikel im Focus


03.12.2016

Mutter erschießt während Sorgerechtsstreit ihre drei Kinder, ihren Bruder, ihre Mutter und sich selbst

Sie richtete ein Blutbad in ihrer Familie an. Die 35-jährige stritt seit Jahren erbittert mit dem Vater der Kinder um das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder, eine Einigung war nicht in Sicht. Sie erschoss nicht nur ihre drei Kinder im Alter von 7, 9 und 10 Jahren, sondern auch noch ihren Bruder sowie ihre krebskranke Mutter, bevor sie sich selbst das Leben nahm. Zu den Nachbarn pflegte die Familie keinen engen Kontakt, sie soll ihre Kinder von der Außenwelt abgeschirmt haben und fuhr täglich mit ihnen zur Schule.

Die 35-Jährige, offenbar Täterin in diesem Fall, sei seltsam gewesen, hört man nun auch. Man habe sie nie gesehen, die Kinder hätten mit niemandem spielen dürfen, Kontakt im Dorf wurde abgelehnt, selbst im Sommer seien die sechs kaum draußen gewesen. Zum Artikel beim Kurier | Zum Artikel bei Die Presse


18.11.2016

Druckmittel Kind – Wenn Frauen Männer quälen

Es ist eine Urlaubsliebe, bald darauf kommt ein Kind. Doch die Ehe läuft aus dem Ruder: Die Frau von Erik F. schlägt zu, kontrolliert ihn und droht, mit dem Sohn in ihre Heimat zu verschwinden. Auch Schläge auf den Kopf, Tritte gegen das Geschlechtsteil und den Magen sind fast an der Tagesordnung. „Meine Ex-Frau hat mir ständig Tiefschläge verpasst, unser Sohn musste alles miterleben.“ Sein Weg aus der zerstörerischen Ehe sei ein langer gewesen. Immerzu habe er Angst gehabt, dass er sein Kind nie wieder sieht. Zum Artikel bei Welt


21.09.2016

Mutter betäubte Tochter für Missbrauch

Um eine Beziehung zu einem neuen Mann einzugehen bot die Mutter ihm die eigene Tochter zum Missbrauch an und betäubte das Kind. Sie erhielt eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten. Zum Artikel bei N-TV


30.06.2016

Mutter erschießt Töcter – um Ehemann zu bestrafen

Die Mutter rief ihre Familie zusammen und erschoss ihre 17 und 22 Jahre alten Töchter vor den Augen des Vaters. Die Trennung der Eltern stand bevor, die Mutter habe unter Depressionen gelitten und in den Monaten zuvor bereits mehrfach Suizidversuche gehabt, es gab bereits 14 Polizeieinsätze am Haus der Familie. Dem Vater tat sie nichts an, es wird vermutet, er sollte mit ansehen, wie seine geliebten Töchter sterben. Die Mutter wurde im Verlauf des Geschehens von Polizisten erschossen, als sie auf der Straße erneut auf ihre sterbenden Töchter schießen wollte. Zum Artikel des Stern


10.06.2016

Drei Jahre Haft – Mutter lässt eigene Kinder missbrauchen

Sie selbst war Prostituierte. Ihren Kindern mutete sie das selbe zu, verkaufte erst ihre Tochter und später ihren Sohn an Freier. „Sie war Zuhälter der eigenen Kinder“, sagt die Anwältin des heute 26 Jahre alten Sohnes. Der Anwalt der Tochter sagt in Richtung der Angeklagten: „Ich bin überzeugt, dass sie Ihre Kinder wie Nutztiere behandelten.“ Beide Kinder sind im Prozess Nebenkläger. Die 52-Jährige ist Mutter von sechs Kindern, alle von verschiedenen Männern. Zum Beitrag bei n-tv


09.09.2015

Sexueller Missbrauch – Wenn Mütter sich an ihrem Kind vergehen

Sexuelle Übergriffe auf Kinder trauen die wenigsten Menschen einer Frau, gar einer Mutter, zu. Und doch gibt es diese Fälle, wie die erschütternde ARD-Dokumentation „Mama, hör auf damit!“ zeigt. Im späten Abendprogramm berichteten ein Mann und eine Frau darüber, was ihnen ihre Mütter in der Kindheit angetan haben – und wie die psychischen Folgen dieser Erlebnisse sie bis heute quälen. Der Film zeigt, dass es zum viel diskutierten sexuellen Missbrauch durch Priester und Betreuer oder durch Verwandte und Väter noch eine Steigerung gibt: nämlich Frauen und Mütter als Täter. Dabei weiß man bis heute wenig darüber, was Frauen dazu treibt, sich an Kindern zu vergreifen. „Die Literatur gibt kaum etwas her. Es existieren so gut wie keine Studien zu dem Thema“, sagt etwa Beatrix Gromus, Professorin für klinische Psychologie in Hamburg. „Weiblicher Missbrauch ist ein absolutes Tabuthema“, ergänzt Ingo Fock vom Verein „Gegen Missbrauch“. „Da bewegen wir uns in einem Dunkelfeld, das kaum untersucht ist.“ Zum Beitrag beim Focus


14.02.2015

Streit um das Sorgerecht – Lebendig verbrannt! Mutter zündet ihre drei Töchter an

Ein Sorgerechtsstreit in Belgien ist katastrophal eskaliert. Weil ein Vater das Sorgerecht für seine drei Töchter vor Gericht erkämpfen wollte, flippte die Mutter aus, sperrte ihre Kinder in eine Hütte ein und zündete diese an. Der Ehemann musste am Telefon anhören, wie seine Töchter um ihr Leben schrien. Zum Artikel von news.de


12.09.2014

Hohe Dunkelziffer: Warum den Opfern weiblicher Sextäter niemand glaubt

Eine Frau missbraucht ihren Partner oder sogar ein Kind. Als Täterin wird sie trotzdem nicht wahrgenommen. In der Gesellschaft existieren Frauen als Täter nach Ansicht von Experten de facto nicht. So gibt es keine offiziellen Zahlen zur Missbräuchen durch Frauen. Experten gehen jedoch von einer hohen Dunkelziffer aus. Zum Artikel bei Focus


28.06.2014

Mutter ertränkt Sohn am Geburtstag in der Badewanne

An seinem Geburtstag ertränkte die Mutter ihren 9-jährigen Sohn in der Badewanne. Seit ihre Oma ein Paar Jahre zuvor gestorben sei, wollte sie nicht mehr leben und wollte nicht, dass nach ihrem (versuchten, aber erfolglosen) Selbstmord ihr Sohn zu ihrer eigenen Mutter kommt. Die Angeklagte war nach eigenen Angaben ohne Vater aufgewachsen, zeitweise habe sie ihre Kindheit bei ihren Großeltern verbracht. „Meine Mutter hat mir von meinem Vater nur erzählt, dass er nichts taugt.“ Zum Artikel auf focus.de


19.03.2012

Wenn Mütter missbrauchen

Die Mutter von Udo Gann hat sich jahrelang an ihm vergangen, bis zu dreimal am Tag. Dass auch Frauen Kinder sexuell missbrauchen, ist noch immer ein Tabu. Eine TV-Dokumentation gewährt Einblick – und schildert neben der Sicht zweier Opfer auch die einer Täterin. Zum Artikel und Videobeitrag des Spiegel


19.03.2012

Von der Mutter missbraucht

Wenn es um sexuellen Missbrauch von Kindern geht, steht das Bild der vermeintlichen Täter fest: Männer. Doch es gibt auch Frauen und Mütter, die Kinder sexuell missbrauchen. Christian (Name geändert) ist einer der wenigen, die von ihrem Martyrium berichten wollen. Der heute Mitte 40-Jährige wurde als Kind über viele Jahre missbraucht. Vom Vater – und von der Mutter. Für sie musste er als „Ersatzmann“ herhalten: in ihrem Bett schlafen, ihr zu Willen sein, beim Sex den dominanten Part übernehmen. Zum Beitrag von Radio Bremen TV


28.09.2011

Tabuthema: von der Mutter missbraucht

Sie liebkosen Kinder, manipulieren sie, vergehen sich an ihnen. Sexueller Missbrauch durch Frauen ist ein Tabu, die Opfer werden oft nicht ernst genommen. Andreas Marquardt musste jahrelang mit seiner Mutter schlafen, heute spricht er offen darüber, was sie ihm antat.

Wie kann eine Mutter so grausam sein? Mutterliebe, das ist doch Liebkosung, Aufmerksamkeit und Hingabe. Doch Missbrauch durch Frauen ist keine Seltenheit. Meist geschieht er im familiären Umfeld und meist bleibt er ohne Konsequenzen für die Täterin. Betroffene gehen kaum zur Polizei, ihr Urvertrauen wurde zerstört, häufig wird den Opfern kein Glauben geschenkt. Laut Marquardts Therapeuten Jürgen Lemke ist Missbrauch, verübt durch Frauen, ein absolutes Tabuthema. Für die Opfer macht es das umso scheußlicher. Man geht davon aus, dass 10% der Missbrauchsfälle durch Frauen verübt werden. Zum Artikel bei t-online | Zum Artikel beim Spiegel


22.09.2010

Die verdrängte Gewalt

Ist der Amoklauf von Sabine R. ein Ausnahmefall? Forscher und Polizei verzeichnen einen Anstieg der Zahl weiblicher Übergriffe – auch auf den eigenen Partner. Doch in der Öffentlichkeit gilt Frauengewalt als Tabuthema. Zum Artikel des Spiegel


20.09.2010

Mutter tötete in Amoklauf den Vater, das Kind und eine weitere Person

Die Mutter und Anwältin tötete vermutlich infolge eines Sorgerechtsstreits erst den Vater und dann das gemeinsame Kind und hatte dann das Haus angezündet. Auf ihrer Flucht tötete sie einen weiteren Menschen und verletzte zwei weitere. Sie selbst wurde auf der Flucht von Polizisten erschossen. Zum Artikel der Zeit


16.10.2009

„Mutter hat mich sexuell missbraucht“

Etwa 20 Prozent aller Fälle von sexuellem Missbrauch an Kindern werden – so schätzen Experten – von Frauen begangen. Trotzdem schweigen viele Opfer: Aus Scham oder weil sie nicht ernst genommen werden. «Im Alter von sieben Jahren fing meine Mutter an, an mir rumzufummeln, zu streicheln, zu küssen an bestimmten Stellen. Bis zum Alter von vierzehn Jahren musste ich mit meiner Mutter sämtliche sexuellen Sachen machen, die es überhaupt gibt, drei- bis viermal die Woche und das über Jahre» Zum Artikel bei 20 min


11.08.1991

Kindesmissbrauch durch Mütter: „Er war der pefekte Geliebte“

Zunehmend müssen sich Kinderschützer mit einem Delikt befassen, das lange Zeit ignoriert worden ist: dem sexuellen Mißbrauch von Söhnen durch ihre Mütter. Neuen Untersuchungen zufolge kann diese Inzest-Variante, eines der letzten sexuellen Tabus, bei den Opfern später zu Impotenz, Suchtverhalten oder Selbstmord führen.

Der Inzest zwischen Mutter und Sohn gehört zu den letzten sexuellen Tabus, mehr noch verschwiegen als Übergriffe von Vätern an Töchtern.

Die Vorstellung, daß Frauen ihre Machtposition gegenüber eigenen Kindern sexuell mißbrauchen können, widerspricht dem auch heute noch weit verbreiteten Bild aufopferungsbereiter, von jeglichen erotischen Empfindungen losgelöster Mütterlichkeit. Zum Artikel des Spiegel

3 Gedanken zu „Gewalttätige Mütter – das letzte große Tabu“

  1. Hallo,

    auch mir wurde Gewalt von der Mutter meiner Kinder angetan! Nach Trennung wurde mir der Zugang zu Lebensmitteln verwehrt, Kühlschrank mit Schlössern verriegelt, meine Couch, auf der ich geschlafen habe, wurde zum Sperrmüll gegeben, alle Geldkarten wurde mir aus meinem Geldbeutel entfernt, alle meine Bemühungen, eine Matratze zu nutzen, wurden mir genommen, die Matratzen wurden mir sofort genommen und auf den Müll geschmissen. Ich musste auf dem Boden schlafen! Meine Kinder haben mich auf dem Boden liegend getreten, bespuckt und mit Lautsprechern beschallt!

    Es klingt alles ein bisschen nach „…och nee, der will nur Mitleid….“….. Nein, der will kein Mitleid!

    2016 hat mir meine damalige Frau ein Motorrad geschenkt (Frau kann nicht Motorrad fahren, hat auch keinen Führerschein). 3 Jahre später (2019) hat sie dieses Moped, während ich in einer Klinik war, verscherbelt! Der Grund dieses Klinikaufenthalts war der, dass meine Frau mich aus meinem Haus herausgeprügelt hat! Nach diesem herausprügeln war ich 5 Wochen in einer Klinik, danach war ich 14 Monate obdachlos! In einem kleinen Fiat Punto .

  2. Einen solchen Fall gibt es auch beim späteren Karateweltmeister und Zuhälter Andreas Marquardt der sowohl vom Vater Gewalt erfahren hat (der war dann wohl eher nicht mehr da). Langjährig Gewalt und Sexuellen Missbrauch hat er von der Mutter erfahren.
    Seine Großeltern (vermutlich mütterlicherseits) waren ihm gegenüber sehr wohlwollend.
    Seit 1985 – vermutlich geläutert – betreibt er eine Karateschule in Berlin Neukölln.
    Dokumentiert ist das im 2006 erschienenen Buch Härte welches später von Rosa von Praunheim bis 2015 verfilmt wurde. Der Film (verm auch englisch) scheint einigermaßen zugänglich.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Marquardt#:~:text=Im%20Karate%20wurde%20er%20nach,Frankfurt%20am%20Main%20und%20Essen.

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